Zertifizierung der GVO-Freiheit (Non-GMO)

Egg and avocado on toast

Gentechnisch veränderte (GV) Lebensmittel haben Bedenken unter Verbrauchern hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt sowie auf die Gesundheit von Menschen und Tieren aufkommen lassen. Demzufolge schreiben viele Länder die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit GV-Zutaten (Inhaltsstoffen) vor, wenn der Anteil einen gewissen Grenzwert überschreitet. Um dem Verbraucherwunsch nach Transparenz zu entsprechen und Unternehmen bei der Beschaffung von GVO-freien Stoffen zu unterstützen, brachte FoodChain ID Certification 1999 sein eigenes Zertifizierungsprogramm für GVO-Freiheit (Non-GMO) und Gütezeichen für GVO-Freiheit (Produktsiegel) heraus, sodass GVO-freie Produkte im Markt leicht zu identifizieren sind.

Der FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard – der globale Standard für GVO-Freiheit von FoodChain ID Certification – gilt in der Branche als Maßstab für GVO-freie Produktionssysteme, da er einen Qualitätsmanagementsystemansatz zur Identitätssicherung verfolgt. Der Standard verwendet eine risikobasierte Entscheidungsfindung und errichtet so ein robustes Zertifizierungsprogramm, das auf die Bedürfnisse von Organisationen zugeschnitten ist. Zentrale Bausteine des Programms umfassen die Risikobewertung, Rückverfolgbarkeit und Stichproben/Tests zur Bestätigung der Konformität. Das Programm wird jedes Jahr anhand der Normvorgaben durch FoodChain ID Certification geprüft. Der Standard richtet sich an Organisationen in den Bereichen des Anbaus, der Herstellung, Verarbeitung, Lagerung, Distribution, Logistik und/oder des Handels von GVO-freien Erzeugnissen. Die Produktzertifizierung kann für Rohmaterialien, Derivatprodukte, Zusatzstoffe, Verarbeitungshilfsstoffe und Endprodukte, darunter Vieh- und Tierfutter, angefordert werden.

  • Zertifizierung in Übereinstimmung mit verpflichtenden GVO-Kennzeichnungsvorschriften
  • Marktorientierte Grenzwertvorgaben
    • Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 der Europäischen Union über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von GVOs
    • Brasilianische Gesetzgebung (Dekret Nr. 4680)
    • Sonstige Programme für die Kennzeichnung und GVO-Freiheit
  • Risikobasierte Stichproben und Tests
  • Konformitätsbescheinigungen der Rückverfolgbarkeit (Traceability Certificates of Compliance, TCCs) auf Los-/Chargenebene
  • Verwendung des FoodChain ID Certification-Siegels für GVO-Freiheit für eine hochwertige Wiedererkennung Ihrer zertifizierten Produkte

Kontaktieren Sie FoodChain ID Certification, um einen Antrag anzufordern und mehr über unser Zertifizierungsprogramm für GVO-Freiheit zu erfahren.

Europa

FoodChain ID Certification zertifiziert Produkte, die der Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 der Europäischen Union (EU) über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von GVOs in Lebens- und Futtermitteln entsprechen. Nach der Verordnung sind Produkte mit einem GVO-Anteil von über 0,9 % je Zutat mit einem Code eindeutig zu identifizieren und der GVO-Gehalt auszuweisen. Die Kennzeichnung ist nicht erforderlich, wenn der GVO-Anteil von durch die EU zugelassenen GVOs unbeabsichtigt (zufällig) oder technisch nicht vermeidbar ist und den Wert von 0,9 % nicht überschreitet. Die ständige Präsenz von GVOs ist allerdings zu kennzeichnen – selbst wenn der Anteil unter dem Grenzwert von 0,9 % liegt. Produkte mit einem beliebigem Anteil von GVOs, die in der EU nicht zugelassen sind, werden sofort vom Markt genommen.

Brasilien

Die brasilianische Gesetzgebung (Dekret Nr. 4680) sieht die verbindliche Kennzeichnung von Naturprodukten, Zutaten, Lebens- und Futtermitteln vor, die GVOs oder Derivatprodukte mit einem GVO-Anteil von 1 % oder mehr enthalten. Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit GVO-haltigen Futtermitteln gefüttert wurden, sind ebenfalls zu kennzeichnen. Verordnung Nr. 2658 schreibt vor, wie die Kennzeichnung mithilfe eines gelben Dreiecks mit einem schwarzen T zu erfolgen hat.

Stichproben und Tests von GVO-freien Produktionsmitteln und Erzeugnissen sind Eckpunkte von GVO-freien Identitätssicherungssystemen, um zu bestätigen, dass die Grenzwerte für die GVO-Kontaminierung eingehalten werden. Der FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard enthält Vorgaben für risikobasierte Stichproben und Testpläne für Produktionsmittel und Enderzeugnisse, um sicherzustellen, dass die Stoffe, die einem Kontaminationsrisiko unterliegen, routinemäßig analysiert werden.

Präzise und zuverlässige Testmethoden sind bei der Bestimmung des GVO-Gehalts von Produkten von kritischer Bedeutung. Um sicherzustellen, dass diese Kriterien erfüllt sind, verlangt der Standard die Verwendung von GVO-Testmethoden, die von der Global Laboratory Alliance (GLA) erarbeitet wurden und von einem von FoodChain ID Certification zugelassenen Labor durchgeführt werden. Die Durchführung von Analysen durch ein von FoodChain ID Certification zugelassenes Labor stellt sicher, dass bestimmte GV-Merkmale und nicht zulässige Varianten zu unterschiedlichen Nachweisgrenzen je nach Toleranzniveau für den vorgegebenen Grenzwert präzise getestet werden. Von FoodChain ID Certification zugelassene Labore sind Mitglieder der GLA oder nach der Norm ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert und von der GLA für die Durchführung von GVO-Analysemethoden lizenziert.

Wenn Sie mehr über GVO-Testmethoden und die Unterschiede zwischen DNA- und proteinbasierten Analysen erfahren möchten, besuchen Sie die Referenzseite von Genetic ID www.gmotesting.com.  Genetic ID ist Weltmarktführer für die GVO-Erfassung und ein von FoodChain ID Certification zugelassenes Labor.

Der FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard – der globale Standard für GVO-Freiheit von FoodChain ID Certification – gilt in der Branche als Maßstab für die GVO-freie Identitätssicherung. Im Folgenden sind nur einige der Gründe dargestellt, aus denen Sie FoodChain ID Certification für die Zertifizierung der GVO-Freiheit wählen sollten.

  • FoodChain ID Certification gilt als Vorreiter bei der Zertifizierung der GVO-Freiheit.
  • FoodChain ID Certification verfügt über mehr als 15 Jahre Inspektions- und Zertifizierungserfahrung.
  • Die Zertifizierung nach dem FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard bestätigt Angaben zur GVO-Freiheit.
  • Der FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard wird regelmäßig aktualisiert und entspricht geltenden Branchenstandards.
  • FoodChain ID Certification ist von Einzelhändlern und Marken auf der ganzen Welt als Branchenführer für die Zertifizierung der GVO-Freiheit anerkannt.
  • Der FoodChain ID Certification Non-GMO Global Standard bestätigt die Einhaltung weltweiter behördlicher Anforderungen (z. B. des EU-Grenzwerts eines Anteils von weniger als 0,1 % von durch die EU zugelassenen unbeabsichtigten und technisch nicht vermeidbaren GVOs).
  • Konformitätsbescheinigungen der Rückverfolgbarkeit (Traceability Certificates of Compliance, TCCs) werden auf Los-/Chargenebene ausgestellt und stärken das Vertrauen in die Herkunft.
  • Kundenzufriedenheit, eine enge Kommunikation und kontinuierliche Verbesserung sind unsere obersten Prioritäten.
  • Von FoodChain ID Certification für die Zertifizierung der GVO-Freiheit zugelassene Prüfer haben das strenge Schulungsprogramm von FoodChain ID Certification abgeschlossen.
  • Eine rasche Lieferung der Zertifikate, hilfsbereite und höfliche Prüfer und der Verweis an vertrauenswürdige Branchenberater gehören allesamt zu den Dienstleistungen von FoodChain ID Certification für GVO-Freiheit.
  • FoodChain ID Certification-Prüfungen werden auf professionelle Weise von sorgfältig ausgewählten, vollständig qualifizierten Prüfern mit Erfahrung in der Lebensmittelbranche durchgeführt.
  • FoodChain ID Certification stellt Prüfberichte und Zertifikate fristgerecht aus, damit Sie den Anforderungen Ihrer Kunden gerecht werden.

Beginnen Sie heute mit Ihre Reise zur Zertifizierung

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