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Das SQF-Zertifizierungsprogramm für Lebensmittelsicherheit ist ein von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkanntes Programm für Lieferkettenabschnitte von der Primärproduktion bis hin zum Einzelhandel. Das Programm wird vom Food Marketing Institute (FMI) angeboten und gepflegt, einem Handelsverband für Lebensmitteleinzelhändler. Landwirtschaftliche Betriebe, Lebensmittel- und Verpackungshersteller, Lager- und Distributionsbetriebe sowie Einzelhändler können sich zertifizieren lassen. Derzeit sind rund 7.000 Betriebsstätten allein in Nordamerika nach dem SQF-Standard zertifiziert.

Lieferkettenbetriebe werden anhand einer Reihe von Vorgaben für Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit zertifiziert, die im SQF-Kodex veröffentlicht sind. Der Kodex steht nun in der 8. Ausgabe, Audits nach den neuen Standards finden seit 2. Januar 2018 statt.

In Ausgabe 8 wurde der Kodex in mehrere einzelne Standards aufgegliedert. Dazu zählen fünf separate Food Safety Codes(Lebensmittelsicherheitskodizes), um die Anwendbarkeit der Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit für jeden Abschnitt der Lieferkette zu verbessern. Ebenfalls gibt es einen Food Safety Fundamentals Standard (Standard für die Grundlagen der Lebensmittelsicherheit, ehemals SQF Stufe 1), um den Kodex mit dem Programm für globale Märkte der GFSI und dem Quality Code (Qualitätskodex, ehemals SQF Stufe 3) abzustimmen, wenn Unternehmen sowohl die Lebensmittelsicherheit als auch ihre Qualitätssysteme zertifizieren lassen möchten.

  • SQF Food Safety Fundamentals (Grundlagen der Lebensmittelsicherheit, nicht von der GFSI bewertet)
  • SQF Food Safety Code for Primary Production (Lebensmittelsicherheitskodex für die Primärproduktion)
  • SQF Food Safety Code for Manufacturing (Lebensmittelsicherheitskodex für die Herstellung)
  • SQF Food Safety Code for Storage and Distribution (Lebensmittelsicherheitskodex für die Lagerung und Distribution)
  • SQF Food Safety Code for Manufacture of Food Packaging (Lebensmittelsicherheitskodex für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen)
  • SQF Food Safety Code for Food Retail (Lebensmittelsicherheitskodex für den Lebensmitteleinzelhandel)
  • SQF Quality Code (Qualitätskodex, nicht von der bewertet)

Klicken Sie hier, um alle Standards und Leitlinien von der Website des Safe Quality Food Institute (SQFI) herunterzuladen.

Große nordamerikanische Einzelhändler fordern von ihren Lieferanten zunehmend die Zertifizierung nach einem von der GFSI anerkannten Standard. Die SQF-Zertifizierung erfüllt diese Anforderung und bietet die Sicherheit, dass der Plan für Lebensmittelsicherheit und das Managementsystem einer Betriebsstätte mit den HACCP-Grundsätzen des Codex Alimentarius und den Lebensmittelvorschriften übereinstimmen, wie zum Beispiel denen des European Food Law (Europäisches Lebensmittelrecht) und des Food Safety Modernization Act(Gesetz zur Modernisierung der Lebensmittelsicherheit, FSMA) der USA. Die SQF-Zertifizierung demonstriert Käufern, dass das Unternehmen sich zur Produktion, Distribution und zum Verkauf von sicheren, hochwertigen Lebensmitteln für Verbraucher verpflichtet.

FoodChain ID Certification LC ist durch die US-amerikanische Stelle zur Normung industrieller Verfahrensweisen, das American National Standards Institute (ANSI), für die Zertifizierung von Betriebsstätten nach dem SQF-Kodex anerkannt. Wir verfügen über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der unabhängigen Zertifizierung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Hinzu kommen unser Engagement für die Zufriedenheit unserer Kunden und das Streben nach ständiger Verbesserung. Unsere Kunden stehen bei FoodChain ID Certification an oberster Stelle, was in unserer engen Kommunikation während des gesamten Zertifizierungsprozesses zum Ausdruck kommt.

Zieht Ihr Unternehmen die SQF-Zertifizierung in Betracht? Falls ja, dann können Ihnen die Zertifizierungsexperten von FoodChain ID Certification das Verfahren erklären und Sie auf den Weg bringen.

Laden Sie den geltenden SQF-Lebensmittelsicherheitskodex (Ausgabe 8) von der Website www.sqfi.com herunter und machen Sie sich mit dem Zertifizierungsverfahren und den Anforderungen des Standards vertraut. Entscheiden Sie, ob sich das SQF-Programm für Ihr Unternehmen eignet.

Bestimmen Sie mindestens einen SQF-Praktiker für Ihre Betriebsstätte und führen Sie die Schulung über die Einführung von SQF-Systemen Implementing SQF Systems durch, die bei Alchemy (dem Schulungspartner des SQFI) online angeboten wird, oder nehmen Sie an einer Präsenzschulung eines von SQF lizenzierten Trainingszentrums teil. Sehen Sie die häufig gestellten Fragen zur SQF-Schulung und -Prüfung durch (SQF Training and Examination FAQs), um sich weiter zu informieren.

Wahlweise können Sie einen unabhängigen SQF-Berater zur Entwicklung des Systems zurate ziehen, doch der Kodex schreibt die Ernennung eines eigenen SQF-Praktikers für jede Betriebsstätte vor. Dieser muss ein in Vollzeit beschäftigter Mitarbeiter des Unternehmens sein, an HACCP-Schulungen teilgenommen haben und über das nötige Wissen verfügen, um einen Plan für die Lebensmittelsicherheit und alle Vorgaben des SQF-Systems umzusetzen.

Kontaktieren Sie FoodChain ID Certification LC, um einen SQF-Antrag zu erhalten. Füllen Sie den Antrag vollständig aus und senden Sie ihn an die Mitarbeiter von FoodChain ID Certification zurück, um ein Angebot anzufordern. FoodChain ID Certification bestätigt den Umfang der Prüfung, wozu die für die Produkte oder Verfahren Ihres Unternehmens relevanten Kategorien des Lebensmittelsektors (Food Sector Categories, FSCs) gehören. Außerdem werden der jeweils geltende Standard und die Dauer des Audits festgelegt sowie ein für die SQF-Zertifizierung zugelassener Auditor zugewiesen, der für die Prüfung in Ihrer Kategorie qualifiziert ist. Der Umfang des Audits und die Zertifizierungsgebühren werden im Zertifizierungsangebot und -vertrag dargelegt und sind durch Sie zu genehmigen.

Wir empfehlen, dass Sie uns wenigstens 3 Monate vor Ihrem bevorzugten Audittermin kontaktieren.

  • Melden Sie die Betriebsstätte in ReposiTrak an und wählen Sie FoodChain ID Certification LC als Ihre Zertifizierungsstelle.
  • Führen Sie Ihr SQF-System ein. Dabei wird zu einer Betriebsdauer von mindestens 2 Monaten geraten.
  • Führen Sie eine Lückenanalyse gegenüber den Kodex-Anforderungen mit der jeweiligen SQF-Checkliste für Selbstbewertungen durch oder kontaktieren Sie FoodChain ID Certification LC, um eine Vorbewertung (optional) zu vereinbaren.

Vorbewertende Prüfungen führen nicht zur Zertifizierung, sind jedoch eine Möglichkeit für die Betriebsstätte, ihr Bereitschaftsniveau mithilfe eines qualifizierten Prüfers zu bestimmen. (Es wird darauf hingewiesen, dass die Vorbewertung und die endgültige Zertifizierungsprüfung nicht von demselben Prüfer durchgeführt werden können.)

Das SQF-Erstaudit ist zweistufig aufgebaut und besteht aus einer Dokumentenprüfung und einer Betriebsstättenprüfung. Die Dokumentenprüfung findet zuerst statt und ist eine Bewertung der Dokumentation des SQF-Systems. Konformitätsabweichungen im Rahmen der Dokumentenprüfung sind zu beheben, bevor die Einrichtung mit der Betriebsstättenprüfung fortfahren kann.

FoodChain ID Certification stellt der Einrichtung vor der Betriebsstättenprüfung einen Besuchsplan zur Verfügung, der das Format und den Umfang des Audits, die Anforderungen der einzelnen Bereiche sowie einen ungefähren Zeitplan beschreibt, damit sichergestellt ist, dass die Prozesse und verantwortlichen Mitarbeiter für die Bewertung bereitstehen. 80 % der Betriebsstättenprüfung erfolgen durch unmittelbare Beobachtung, Personalgespräche und die Überprüfung von Aufzeichnungen.

Im Rahmen der Abschlussbesprechung der Betriebsstättenprüfung überprüft der Auditor eventuelle Konformitätsabweichungen mit dem Personal des Standorts und stellt einen Bericht über diese Abweichungen aus. FoodChain ID Certification prüft den Erstbericht des Auditors innerhalb von 10 Tagen nach dem Prüfungstermin und stellt ihn der Betriebsstätte in ReposiTrak, der Bewertungsdatenbank von SQF, zur Verfügung. Die Betriebsstätte ist dafür verantwortlich, Konformitätsabweichungen innerhalb von 30 Tagen nach der Prüfung zu beheben und Nachweise der Korrekturmaßnahmen in der Datenbank hochzuladen. Die Korrekturmaßnahmen der Betriebsstätte werden vom Auditor und FoodChain ID Certification geprüft, verifiziert und genehmigt, wonach innerhalb von 45 Tagen ab Audittermin eine unabhängige Entscheidung zur Zertifizierung getroffen wird. Bei erfolgreicher Zertifizierung werden dem Standort mittels ReposiTrak ein endgültiger Prüfbericht (einschließlich genehmigte Korrekturmaßnahmen) und das Zertifikat bereitgestellt.

Zertifizierte Betriebsstätten können in ReposiTrak öffentlich aufgefunden werden, doch Auditberichte werden nur nach Genehmigung durch die Betriebsstätte weitergeleitet.

Um mehr über die SQF-Zertifizierung zu erfahren, klicken Sie hier, um die kostenfreie Informationsschrift „Vorbereitung auf die SQF-Zertifizierung“ herunterzuladen.

Rezertifizierungsprüfungen auf Basis von Ausgabe 8 starten am 2. Januar 2018. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vor-Ort-Prüfung nach den Lebensmittelsicherheitskodizes der Ausgabe 8 mindestens 2 Tage in Anspruch nimmt, mit Ausnahme von Primärproduktion und Lebensmitteleinzelhandel.

Berücksichtigen Sie die folgenden wichtigen Änderungen der Lebensmittelsicherheitskodizes, wenn Sie Ihr SQF-System aktualisieren.

FSC-Änderungen

  • Manche FSCs wurden dahingehend geändert, dass Nüsse in FSC 14 aufgenommen wurden und dass FSC 26 sowohl um verderbliche Lebensmittel als auch um die ungekühlte Lagerung/Distribution von Lebensmittelprodukten erweitert wurde.
  • Setzen Sie sich mit FoodChain ID Certification in Verbindung, um die für die Produkte und Verfahren Ihres Unternehmen anzuwendenden FSCs nach der neuen Ausgabe zu bestätigen.

Wichtige Systemelemente (ehemals Modul 2)

  • SQF-Praktiker müssen der Unternehmensleitung jeden Monat über Angelegenheiten berichten, die Einfluss auf das SQF-System haben.
  • SQF-Praktiker haben sicherzustellen, dass Mitarbeiter in Bezug auf die Lebensmittelsicherheitsverfahren der Betriebsstätte geschult werden. Dazu zählen Leistungstests für Mitarbeiter, die am Standort für Umweltüberwachung und Produkttests zuständig sind.
  • Risikobasierte Lieferantenaudits sind durch kompetente Mitarbeiter durchzuführen, die in Bezug auf Prüftechniken geschult wurden.
  • Umweltüberwachung für jegliche Risikostufen
  • Prüfungen und Verfahren bei Produktwechseln, um eine korrekte Verpackung und Kennzeichnung zu gewährleisten
  • Dokumentierte Bewertung der Betrugsanfälligkeit von Lebensmitteln sowie ein Risikominderungsplan
  • Jährliche Prüfung und Verifizierung der Pläne für Lebensmittelbetrug und Lebensmittelschutz, was Kontrollen zum Schutz des Wareneingangs vor Betrug und Sabotage im Rahmen des Lieferantenfreigabeprogramms umfasst
  • Maßnahmen zur Risikominderung hinsichtlich unbeabsichtigter Allergene und Gluten (falls zutreffend)

Beginnen Sie heute mit Ihre Reise zur Zertifizierung

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